Bulgarien Roadtrip

Mehr als Goldstrand und Pauschalurlaub

Bulgarien hat mich überrascht

Ich hatte das Glück, dass ich zwei Monate in Bulgarien leben und arbeiten durfte und habe jede freie Minute genutzt, um das Land kennenzulernen. Wahrscheinlich hätte ich Bulgarien sonst zeitnah nicht kennengelernt und erst recht nicht so intensiv.

Ich habe während meiner Zeit dort schnell gemerkt, dass Bulgarien so viel mehr zu bieten hat als den Goldstrand oder klassischen Pauschalurlaub. Berge, kleine historische Orte, Studentenstädte und Küste wechseln sich ständig ab und machen das Land unglaublich vielseitig.

Nur die Straßenverhältnisse haben mich unterwegs manchmal wirklich an meine Grenzen gebracht.

Sofia

Stadtleben mit Bergen im Hintergrund

Sofia hatte ich schon hatte ich schon mal für ein Wochenende besucht und war auch beim zweiten Mal wieder begeistert. Die Stadt wirkt jung, lebendig und deutlich entspannter als viele andere europäische Hauptstädte.

Überall kleine Cafés, Restaurants und Parks und dazu das Vitosha Gebirge direkt vor der Stadt.

Genau diese Mischung macht Sofia für mich so besonders und eignet sich daher auch perfekt für einen Wochenendtrip.

Russe

Unterschätzt im Norden

Russe liegt direkt an der Grenze zu Rumänien und wird vermutlich von vielen eher selten besucht.

Dabei lohnt sich die Stadt allein schon wegen ihrer Architektur.  Vieles erinnert dort eher an Mitteleuropa als an das Bild, das viele wahrscheinlich von Bulgarien im Kopf haben. Nicht umsonst wird sie als das „kleine Wien“ bezeichnet.
Wenn du während deiner Reise also etwas mehr Zeit hast, lohnt sich ein Abstecher in den Norden des Landes.

Melnik

Kleinste Stadt Bulgariens

Melnik ist zwar die kleinste Stadt Bulgariens, war für mich aber definitiv einer der schönsten Orte des Landes.

Die Sandsteinpyramiden in der Umgebung wirken fast ein bisschen unwirklich und der Ort selbst hat unglaublich viel Charme.

Zusammen mit den Thermalquellen und den kleinen Gassen hat sich der lange Weg dorthin am Ende absolut gelohnt.

Individualreise Bulgarien

Plovdiv

Immer schön zurückzukommen

Plovdiv habe ich während meiner Zeit in Bulgarien mehrfach besucht und jedes Mal wieder gerne. Die Stadt hat unglaublich viel Atmosphäre und durch ihre sieben Hügel immer wieder schöne Ausblicke.

Besonders die Altstadt und die kleinen Straßen mochte ich dort sehr. Auch die Umgebung eignet sich gut für weitere Ausflüge, zum Beispiel zum bekannten Bachkovo Kloster.

Rila

Mein Einstieg in Bulgarien

Rila war einer meiner ersten größeren Ausflüge in Bulgarien und gleichzeitig der beste Einstieg in das Land, den ich mir hätte vorstellen können.

Dort habe ich eine zweitägige Wanderung zu den sieben Rila Seen gemacht. Die Natur, die einfache Berghütte mit luxuriöser Aussicht und die Stimmung dort oben haben mir sofort gezeigt, wie unterschätzt Bulgarien als Wanderziel eigentlich ist. 

Varna

Viel mehr als nur Goldstrand

Natürlich durfte auch Varna nicht fehlen, wenn ich schon in Bulgarien bin. Abseits des klassischen Pauschaltourismus hat mir die Stadt überraschend gut gefallen.

Durch die vielen Studierenden wirkt Varna deutlich lebendiger und entspannter, als ich erwartet hätte. Rund um die Stadt liegen außerdem wunderschöne Strände, kleinere Küstenorte und Orte wie das Kap Kaliakra oder Sozopol, die sich gut als Ausflug eignen.

Individualreise Bulgarien
Individualreise Bulgarien
Individualreise Bulgarien

Bulgarien als Wanderziel

Was viele unterschätzen: Bulgarien eignet sich unglaublich gut zum Wandern.

Mit Gebirgen wie Rila oder Pirin gibt es unzählige Möglichkeiten für Tageswanderungen oder auch mehrtägige Touren.

Gleichzeitig ist man dort oft deutlich ruhiger unterwegs als in bekannteren Wanderregionen Europas.

Was du über das Reisen in Bulgarien wissen solltest

Bulgarien eignet sich meiner Meinung nach perfekt für eine Rundreise.

Viele Orte liegen nicht extrem weit auseinander, trotzdem dauern Fahrten, aufgrund der teilweise schlechten Straßenverhältnisse, oft länger als gedacht.

Vor allem abseits der größeren Straßen sollte man etwas mehr Zeit einplanen und sich nicht von kurzen Distanzen täuschen lassen.

Bulgarien abseits der bekannten Orte

Viele meiner liebsten Orte in Bulgarien lagen abseits der klassischen Touristenziele.

Die Wanderung zum Okoto See im Pirin Gebirge, die Fahrt durch die Trigrader Schlucht oder abgelegenere Orte wie Matochina haben nochmal eine ganz andere Seite des Landes gezeigt.

Dazu kamen kleinere Städte wie Kopriwschtiza, Tryavna oder Etara, die oft deutlich ursprünglicher wirken als die bekannteren Reiseziele.

❤️ Fazit

Bulgarien hat mir nochmal gezeigt, dass gerade die Länder, von denen man vorher vielleicht am wenigsten erwartet, oft am meisten überraschen können.

Zwischen Wanderungen in Rila und Pirin, kleinen Orten wie Melnik oder Kopriwschtiza und Städten wie Sofia oder Plovdiv hatte jede Region ihren ganz eigenen Charakter. Dazu kommt, dass viele Orte noch deutlich weniger touristisch wirken als in anderen Teilen Europas, was das Reisen dort für mich oft besonders angenehm gemacht hat. Ich habe in den zwei Monaten dort unglaublich viel gesehen und trotzdem das Gefühl gehabt, dass es noch viele weitere Ecken zu entdecken gibt.

Falls du Bulgarien bisher noch nicht wirklich als Reiseziel auf dem Schirm hattest, lohnt es sich definitiv, dem Land eine Chance zu geben.

Und wenn du Unterstützung bei deiner Route oder Reiseplanung brauchst, helfe ich dir gerne dabei.