Sri Lanka Rundreise

Zwischen Tempeln, Dschungel und endlosen Stränden

Eine Reise voller Kontraste

Sri Lanka war für mich eines dieser Länder, die unglaublich vielseitig sind, obwohl die Distanzen vergleichsweise kurz sind, was das Reisen vergleichsweise leicht macht.
Innerhalb weniger Stunden verändert sich die Landschaft komplett – von Stränden über Teeplantagen bis hin zu Dschungel und Tempeln.

Gleichzeitig war das Reisen dort überraschend unkompliziert. Die Menschen sind unglaublich freundlich und hilfsbereit, das Essen wahnsinnig gut und gerade die Mischung aus Natur, Kultur und entspannten Küstenorten macht Sri Lanka für mich so besonders und zu einem absoluten Anfängerreiseziel.

Colombo

Erster Eindruck von Sri Lanka

Colombo wird für die meisten der Einstig in Sri Lanka sein. Und ich finde man bekommt hier einen wunderbaren ersten Eindruck von dem Land. 

Zwischen Tempeln, TukTuks und dem ganzen Trubel bekommt man direkt ein Gefühl für das Land und die Kultur.

Besonders die Stimmung am Abend an der Promenade fand ich schön. Menschen treffen sich dort zum Essen, sitzen zusammen am Wasser oder beobachten einfach den Sonnenuntergang.

Gerade diese Mischung aus Großstadt, Alltag und entspannter Atmosphäre hat mir dort richtig gut gefallen.

Hikkaduwa

Strand & Schildkröten

Hikkaduwa verbinde ich sofort mit diesem langen, breiten Sandstrand, der einfach nur zum Genießen einlädt. Für wen die Ruhe nichts ist, der kann hier auch beim Tauchen eine tolle Unterwasserwelt bestaunen. Gleichzeitig hat man die Möglichkeit, Riesenschildkröten aus nächster Nähe am Strand zu sehen.

Hier sollte man sich jedoch bewusst machen, dass es Wildtiere sind, die dort leider teilweise zur Attraktion angefüttert werden. Daher ist ein respektvoller Umgang mit den Tieren um so wichtiger, bitte fasst die Tiere nicht an oder engt sie ein.

Hikkaduwa wr für mich ein guter Ort, um in dieser Reise anzukommen. Denn, auch wenn ich schon einige Reisen gemacht habe, braucht es doch immer erstmal ein paar Tage, um sich wieder in dieses Leben einzufinden. hineinzufinden.

Tissa & der Yala Nationalpark

Safari in Sri Lanka

Tissa war für uns vor allem der Ausgangspunkt für den Besuch im Yala Nationalpark. Die Safari selbst war definitiv eines der Highlights der Reise und hat grundsätzlich richtig Spaß gemacht. Wir haben sogar einen Leoparden wir gesehen.

Gleichzeitig merkte man dort aber auch, dass der Umgang mit den Tieren nicht immer so respektvoll ist, wie ich es in Afrika größtenteils kennenlernen durfte. Deshalb würde ich jedem empfehlen, dem Fahrer klar zu sagen, wenn man das Gefühl hat, den Tieren zu nahe zu kommen und diese zu stressen.

Trotzdem war es beeindruckend, Sri Lanka auch von dieser Seite zu erleben.

Promenada mit Palmen bei Sonnenuntergang
Zwei Elelfanten stehen zwischen Bäumen und sanden sich ein
Langer, breiter Sandstrand bei Sonnenuntergang

Sigiriya

Ruhe mitten in der Natur

Sigiriya war einer meiner Lieblingsorte in Sri Lanka. Im Vergleich zu vielen anderen Stopps wirkte dort alles deutlich ruhiger und entspannter.

Wir haben uns dort Fahrräder geliehen und sind einfach ziellos  durch die Umgebung gefahren, das war so richtig entschleunigend. Überall Natur, kleine Wege und dieses Gefühl, einfach mal langsamer unterwegs zu sein.

Der Sonnenuntergang auf dem Pidurangala Rock, mit Blick auf den berühnten Lions Rock, war dann der perfekte Abschluss für den Tag. Die Wanderung bis nach oben ist anspruchsvoll insbesondere bei den Temperaturen. Oben angekommen wird man jedoch mit einem grandiosen Ausblick belohnt.

Genau diese Mischung aus Natur, Ruhe und kleinen Erlebnissen unterwegs macht den Ort für mich so besonders.

Ella

Zwischen Cafés, Bergen und Zugstrecken

Ella wirkt deutlich moderner und touristischer als viele andere Orte in Sri Lanka. Trotzdem mochte ich die entspannte Atmosphäre dort sehr.

Kleine Cafés, Restaurants und die vielen Ausflugsziele in der Umgebung machen den Ort zu einem guten Zwischenstopp, an dem man auch mal ein paar Tage verbringen kann.

Besonders bekannt ist Ella natürlich für die ikonische Brücke mitten in den Teeplantagen. Es ist schon faszinierenden, wie sich hunderte Menschen dort versammeln, um auf die Ankunft bzw. Durchfahrt eines Zuges zu warten. Aber für das eine Bild, haben wir es natürlich auch gemacht.

Trincomalee

Ruhiger & ursprünglicher

Trincomalee liegt etwas abseits der klassischen Route, an der Ostküste des Landes. Diese Region ist besonders unter Surfern bekannt. Insgesamt wirken die kilometerlangen Strände und die Orte in der Gegend deutlich ruhiger und ursprünglicher als an vielen anderen Ecken des Landes.

Wer genau diese entspannte und authentische Atmosphäre sucht, wird den wir Trinco aber wahrscheinlich genauso mögen wie ich.

Aussicht auf einen Fels der aus dem Wald herausragt
Zugstrecke im Grünen Tal in Ella
Bunter hinduistischer Tempel mit vielen Figuren und Malerei

Beste Reisezeit Sri Lanka

In Sri Lanka sollte man die Reisezeit je nach Region auf jeden Fall im Blick behalten.

Während an der Süd- und Westküste rund um Hikkaduwa oft von Dezember bis April die beste Reisezeit ist, eignen sich Orte wie Trincomalee an der Ostküste eher zwischen Mai und September.

Genau deshalb lohnt es sich, die Route passend zur Reisezeit aufzubauen, sonst kann es schnell passieren, dass man zwar im Land ist, aber leider genau zur Regenzeit reist.

Weitere mögliche Ziele

  • Mirissa – bekannt für Walbeobachtungstouren, hier sollte man unbedingt auf verantwortungsvolle Anbieter achten
  • Nuwara Eliya – grüne Teeplantagen, kühlere Temperaturen und eine komplett andere Landschaft
  • Kandy – kulturelles Zentrum Sri Lankas und Ausgangspunkt für die bekannte Zugfahrt Richtung Ella
  • Adams Peak – bekannte Pilgerwanderung mit nächtlichem Aufstieg und Sonnenaufgang über den Bergen, defintiv mein kulturelles Highlight

Wenn ich mehr Zeit gehabt hätte...

Wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, hätte ich mir gerne auch den Norden Sri Lankas noch angeschaut.

Gerade dort soll die Atmosphäre nochmal ganz anders und deutlich ursprünglicher sein als in vielen touristischeren Regionen des Landes.

Die Ostküste würde ich gerne nochmal zu einer anderen Jahreszeit besuchen, da wir dieses Mal zur Regenzeit dort waren und uns daher auf Trinco beschränkt haben.

 

❤️ Fazit

Sri Lanka war für mich eines dieser Länder, bei denen man in relativ kurzer Zeit unglaublich viele unterschiedliche Eindrücke sammeln kann. Zwischen Tempeln, Safari, Teeplantagen, kleinen Küstenorten und langen Stränden verändert sich die Landschaft gefühlt ständig. Gleichzeitig lässt sich das Land überraschend unkompliziert bereisen, was die Route besonders angenehm macht.

Vor allem die Mischung aus Natur, Kultur, gutem Essen und den unglaublich freundlichen Menschen hat die Reise für mich so besonders gemacht.

Für die beschriebenen Ziele, inkl. weitere mögliche Ziele, war ich insgesamt etwa 2,5 Wochen unterwegs. Rückblickend wären drei Wochen wahrscheinlich ideal gewesen, um die Route etwas entspannter zu gestalten und sich zwischendurch mehr Zeit an einzelnen Orten zu nehmen.

Wenn du dir unsicher bist, wie du deine Route passend zur Reisezeit aufbauen kannst oder welche Regionen sich gut kombinieren lassen, unterstütze ich dich gerne dabei.