Tansania erleben

Gipfelmomente, Safari & Inselzeit

Drei Reisen in einer

Tansania war für mich in vielerlei Hinsicht eine besondere Reise.

Zum ersten Mal seit langer Zeit hatte ich einen Großteil der Reise über Veranstalter gebucht. Nach der Planung (die Route habe ich natürlich trotzdem selber zusammengestellt) musste ich mich deshalb unterwegs kaum noch um organisatorische Dinge kümmern und konnte mich komplett auf das Erlebnis konzentrieren.

Gleichzeitig fühlte sich die Reise fast wie drei unterschiedliche Reisen in einer an. Vom Kilimandscharo über die Nationalparks im Norden bis nach Sansibar war jeder Abschnitt komplett anders und genau das hat die Reise für mich so besonders gemacht.

Kilimandscharo

Die Menschen haben den Unterschied gemacht

Die Reise begann mit acht Tagen auf der Lemosho Route am Kilimandscharo.

Rückblickend muss ich ehrlich sagen, dass die Wanderung an sich für mich nicht zu den schönsten gehört, die ich bisher gemacht habe. Dafür gibt es andere Touren, die landschaftlich beeindruckender oder deutlich ruhiger waren.

Trotzdem werde ich diese Tage wahrscheinlich nie vergessen.

Das lag vor allem an den Menschen. Unsere Gruppe, die Guides und die gesamte Crew haben aus dieser Wanderung etwas gemacht, das weit über den Gipfel hinausging. Die gemeinsame Zeit, die Gespräche und die Unterstützung untereinander sind das, woran ich heute als Erstes denke, wenn ich an den Kilimandscharo zurückdenke.

Safari

Jeder Nationalpark erzählt seine eigene Geschichte

Nach dem Kilimandscharo ging es weiter auf Safari.

Angefangen im Tarangire Nationalpark führte die Route weiter durch die Serengeti, Ndutu und schließlich zum Ngorongoro Krater. Was mich dabei überrascht hat: Jeder dieser Parks hatte seinen ganz eigenen Charakter.

Tarangire mit seinen riesigen Baobab-Bäumen, die endlosen Weiten der Serengeti, die Tierbeobachtungen in Ndutu und schließlich der Ngorongoro Krater mit seiner einzigartigen Landschaft.

Ich werde oft gefragt, welcher Nationalpark mir am besten gefallen hat und mir fällt es wirklich schwer, diese Frage zu beantworten. Jeder hatte etwas, das ihn besonders gemacht hat.

Gleichzeitig sollte man nicht unterschätzen, wie viel Zeit man während einer Safari im Auto verbringt. Die Distanzen sind groß und die Tage oft lang.

Genau deshalb fand ich es schön, dass wir zwischendurch auch einen kulturellen Teil eingebaut haben. Dadurch ging es nicht nur um Tiere, sondern auch darum, etwas über die Menschen, das Leben und die Kultur vor Ort kennenzulernen.

Wanderung Kilimanjaro
Safari Tansania
Löwe Safari

Sansibar

Der perfekte Abschluss

Nach den vielen Eindrücken auf dem Festland ging es für ein paar Tage nach Sansibar.

Und auch hier wurde ich positiv überrascht. Vor der Reise hatte ich die Insel vor allem mit Strandurlaub verbunden. Vor Ort habe ich schnell gemerkt, dass Sansibar deutlich mehr zu bieten hat.

Ich habe mich für ein Hotel in Jambiani entschieden und würde es jederzeit wieder tun.

Der Ort wirkte entspannt, authentisch und überhaupt nicht überlaufen. Sicherlich hat dabei auch die Reisezeit (ewir waren Ende Februar/ Anfang März da) eine Rolle gespielt.

Nach den Tagen am Kilimandscharo und den langen Safari-Tagen war Sansibar für genau der richtige Ort, um die Reise ausklingen zu lassen. Ehrlich gesagt hätte ich dort sogar noch ein paar Tage länger bleiben können. Aber so habe ich auf jeden Fall einen Grund nochmal zurückzukommen.

Stonetown Sansibar
Sansibar

Beste Reisezeit für Tansania

Die beste Reisezeit hängt in Tansania stark davon ab, was du erleben möchtest.

Für Safaris gelten die trockenen Monate von Juni bis Oktober oder Januar/ Februar als besonders beliebt. Die Tiere sammeln sich häufiger an Wasserstellen und lassen sich oft leichter beobachten.

Der Kilimandscharo kann grundsätzlich das ganze Jahr über bestiegen werden, wobei Januar bis März sowie Juni bis Oktober meist als die besten Zeiträume gelten.

Für Sansibar eignen sich ebenfalls die trockeneren Monate besonders gut.

Organisiert oder individuell reisen?

Tansania war für mich eine der wenigen Reisen, die ich größtenteils über Veranstalter gebucht habe. Gerade für den Kilimandscharo und die Safari war das für mich die richtige Entscheidung.

Grundsätzlich kann man die meisten Nationalparks auch individuell besuchen. Allerdings sollte man bedenken, dass allein die Parkgebühren bereits einen großen Teil der Kosten ausmachen. Dazu kommen Fahrzeug, Fahrer bzw. Guide und die teilweise langen Anfahrtswege zwischen den Parks.

Vor allem als Alleinreisende kann eine organisierte Safari daher oft sogar die günstigere oder zumindest unkompliziertere Lösung sein, da sich die Kosten auf mehrere Personen verteilen. Gleichzeitig profitiert man von der Erfahrung der Guides, die die Parks und Tierbewegungen deutlich besser kennen als man selbst.

Sansibar lässt sich dagegen wunderbar individuell bereisen.

Tiere beobachten mit Respekt

Die Tierbeobachtungen in Tansania gehören ohne Frage zu den beeindruckendsten Erlebnissen, die ich bisher auf Reisen hatte.

Gleichzeitig sollte man auch bei Safaris darauf achten, wie Tiere beobachtet werden. Ein guter Guide erkennt die Grenzen und respektiert den natürlichen Lebensraum der Tiere.

Auch wenn jeder natürlich den perfekten Blick auf einen Löwen, Leoparden oder Geparden haben möchte, sollte das Wohl der Tiere immer an erster Stelle stehen.

❤️ Fazit

Tansania war für mich eine Reise voller Gegensätze.
Zwischen den Tagen am Kilimandscharo, den endlosen Weiten der Nationalparks und den entspannten Stunden auf Sansibar hatte jeder Abschnitt seinen ganz eigenen Charakter.

Gleichzeitig sind es nicht nur die Landschaften oder die Tierbeobachtungen, die mir in Erinnerung geblieben sind.

Besonders beeindruckt hat mich die Herzlichkeit und Offenheit der Menschen. Egal ob auf dem Berg, während der Safari oder auf Sansibar, ich habe mich überall willkommen gefühlt.

Genau diese Begegnungen sind es, die für mich aus einer schönen Reise eine besondere Reise machen. Wenn ich heute an Tansania zurückdenke, denke ich deshalb nicht nur an den Kilimandscharo, Löwen in der Serengeti oder die Strände Sansibars, sondern vor allem an die Menschen, die diese Erlebnisse begleitet haben.

Wenn du über eine Reise nach Tansania nachdenkst und Unterstützung bei der Planung suchst, helfe ich dir gerne dabei.