Norwegen mit dem Camper
Route, Erfahrungen & warum ich immer wieder zurückkehre
Warum sich Norwegen so besonders anfühlt
Norwegen war für mich vor allem eines: Freiheit.
Mit dem Camper unterwegs zu sein, irgendwo anzuhalten und oft einfach alleine in dieser Landschaft zu stehen, hat sich ganz anders angefühlt als jede andere Reise.
Es geht hier weniger darum, möglichst viel zu sehen, sondern eher darum, unterwegs zu sein. Und doch hat dieses Land landschaftlich so unglaublich viel zu bieten.
Genau das hat mich so beeindruckt, dass es mich mittlerweile schon zweimal dorthin zurückgezogen hat.
Oslo
Super Ziel für einen Städtetrip
Oslo war für uns vor allem der Startpunkt unserer zweiten Norwegen Reise.
Wir haben hier nicht viel Zeit verbracht, sondern die Stadt eher genutzt, um anzukommen und uns ein bisschen zu orientieren.
Nach der Anreise war es ganz angenehm, erstmal durch die Straßen zu laufen und langsam reinzukommen.
Für mich war Oslo weniger ein Highlight an sich, sondern eher ein guter Übergang, bevor es weiter in die Natur ging. Vielleicht nicht unbedingt ein Ziel, dass man mit dem Camper anfahren muss, aber als Städtetrip auf jeden Fall eine gute Idee.
Kjeragbolten
Mehr als nur das bekannte Foto
Der Kjeragbolten ist dieser eingeklemmte Fels in einer Felsspalte auf etwa 1000 m Höhe und genau das zieht täglich viele Menschen an.
Vor allem am Felsen selbst merkt man das, wenn sich dort eine Schlange für das bekannte Foto bildet. Dieses Foto zu machen ist jedoch nicht ganz ungefährlich, wenn man bedenkt, dass es kein Sicherheitsnetz gibt.
Die Wanderung ist anspruchsvoll aber schön und man wird mit einem tollen Ausblick auf den Lysefjord belohnt.
Buarbreen Gletscher
Meine Lieblingswanderung
Die Wanderung zum Buabreen Gletscher war für mich ein absolutes Highlight.
Vielleicht auch, weil sie nicht so bekannt ist. Wir waren fast alleine unterwegs und oben am Gletscher sogar mit die Ersten.
Der Weg dorthin war super abwechslungsreich, teilweise ging es über Felsen und an ein paar Stellen auch mit Seilen nach oben.
Eine richtig tolle Wanderung, die ich sehr empfehlen kann.
Preikestolen
Früh starten lohnt sich
Der Preikestolen liegt am Lysefjord und ist eines der bekanntesten Fotomotive dort.
Die Felsplattform ragt etwa 600 Meter senkrecht nach unten und für die Aussicht sollte man schon schwindelfrei sein.
Der Weg dorthin ist gut ausgebaut und durch die vielen Besucher merkt man schnell, wie beliebt der Spot ist.
Wir sind deshalb so früh wie möglich gestartet, was ich auch immer wieder so machen würde.
Trotz der vielen Menschen hat sich die Aussicht für mich gelohnt.
Geiranger Fjord
Beeindruckend, aber touristisch
Der Geiranger Fjord ist absolut touristisch und ehrlich gesagt fand ich es fast erschreckend, wie der kleine Ort überlaufen wird.
Wir haben uns deshalb bewusst dagegen entschieden, eine klassische Tour zu machen, und sind stattdessen mit der Fähre durch den Fjord gefahren.
Das war für uns eine richtig gute Lösung, weil man den Fjord vom Wasser aus trotzdem sehr beeindruckend erlebt.
Die Nacht haben wir oberhalb an einem Aussichtspunkt verbracht und genau das war für mich das Highlight.
Am Abend und am Morgen fast alleine dort zu stehen, war wirklich besonders.
Jotunheimen Nationalpark
Mein persönliches Highlight
Jotunheimen war für mich einer der Orte, der am meisten hängen geblieben ist.
Diese Weite, die teilweise noch schneebedeckten Flächen und die Berge haben sich fast unwirklich angefühlt.
Wir sind dort einfach ein Stück gefahren und immer wieder stehen geblieben und haben gestaunt. An einer Stelle sind uns hier sogar Rentiere vor das Auto gelaufen. Außerdem bietet die Gegend so viele tolle Wandermöglichkeiten, dass man dort gut ein paar Tage verbringen kann.
Für mich ganz klar das Highlight der Reise.
Unterwegs mit dem Camper
Norwegen eignet sich perfekt für eine Reise mit dem Camper.
Gerade die Möglichkeit, spontan anzuhalten und an Orten zu übernachten, die man sonst gar nicht finden würde, macht den Unterschied.
Viele der schönsten Plätze entstehen unterwegs und nicht durch feste Planung.
Für mich war genau diese Freiheit das, was die Reise so besonders gemacht hat.
Strecken & Planung
Auch wenn Norwegen auf der Karte nicht riesig wirkt, sollte man die Distanzen nicht unterschätzen.
Die Straßen sind oft kurvig, es gibt viele Fähren und man kommt insgesamt langsamer voran als gedacht.
Ich würde daher weniger Stopps einplanen und mir bewusst Zeit lassen.
Für wen eignet sich Norwegen?
Norwegen passt besonders gut, wenn du Natur und Ruhe suchst und kein Problem damit hast, auch mal abseits von Städten unterwegs zu sein.
Es ist keine klassische „Sightseeing-Reise“, sondern eher ein Land, das man unterwegs erlebt.
Wenn du gerne draußen bist und dich nicht an einen festen Plan halten willst, ist es dafür genau richtig.
❤️ Fazit
Peru ist kein Land, das man einfach „abarbeitet“. Es ist ein Land, das dich fordert, überrascht und unglaublich viel zurückgibt. Für mich ist es ein Ort geworden, zu dem ich immer wieder zurückkehre und genau deshalb liegt mir dieses Land auch so am Herzen.
Mit der richtigen Planung kann es eine der intensivsten und schönsten Reisen überhaupt werden. Wenn du merkst, dass dich die Planung eher überfordert oder du dir unsicher bist, wie du deine Route sinnvoll aufbauen sollst:
Genau dabei unterstütze ich dich gerne – individuell und abgestimmt auf das, was dir wichtig ist.
