Neuseeland
Fünf Wochen unterwegs zwischen Roadtrip und Natur
Warum Neuseeland für mich besonders war...
Neuseeland stand lange auf meiner Bucketlist und ich habe mir mit dieser Reise einen kleinen Traum erfüllt.
Gleichzeitig war es mein erster richtiger Roadtrip alleine, was für mich schon eine Überwindung war, weil ich eigentlich nicht so gerne Auto fahre. Umso mehr habe ich die Zeit dort genossen.
Insgesamt war ich etwa fünf Wochen unterwegs und die Route hier zeigt nur einen Teil davon.
Gerade auf der Südinsel hat sich jeder Tag ein bisschen anders angefühlt. Neue Landschaften, neue Eindrücke und oft einfach das Gefühl, irgendwo anzuhalten und zu bleiben.
Auch die Nordinsel hat wunderschöne Orte, aber für mich hat insgesamt die Südinsel mein Herz gewonnen.
Queenstown
Alles auf einmal
Queenstown war für mich einer der lebendigsten Orte der Reise.
Direkt am See gelegen und von Bergen umgeben, hat man hier unglaublich viele Möglichkeiten, draußen aktiv zu sein. Gleichzeitig ist es ein Ort, an dem viel los ist, ganz anders als viele andere Stopps in Neuseeland.
Für mich war es eine gute Mischung aus Natur und Aktivität zum Ankommen.
Otago Peninsula
Otago Peninsula
Die Otago Peninsula hat sich für mich deutlich ruhiger angefühlt.
Viel Natur, wenig Trubel und vor allem die Möglichkeit, Tiere in freier Wildbahn zu sehen.
Mit etwas Glück entdeckt man hier Pinguine, Albatrosse oder Seelöwen. Die Pinguine habe ich in der Dämmerung bei ihrer Heimkehr an Land beobachten dürfen, das war ein einzigartiges Schauspiel.
Daran erinnere ich mich wirklich gerne.
Te Anau
Ausgangspunkt für mehr
Te Anau liegt direkt am See und ist der Ausgangspunkt für viele Wanderungen und Ausflüge in die Region.
Von hier aus geht es u.a. zum Milford Sound, man kann Glühwürmchen Höhlen besichtigen und den Ort als Ausgangspunkt für viele Wanderungen nutzen. Ich habe von hier z.B. den Routeburn Track gemacht, einer der Great Walks in Neuseeland. Die Wanderung kann ich absolut empfehlen.
Abel Tasman Nationalpark
Ganz anderes Neuseeland
Der Abel Tasman Nationalpark hat sich komplett anders angefühlt als die übrigen Orte dieser Reise.
Statt Bergen und rauer Landschaft gibt es hier Traumstrände, Buchten und Küste.
Die Wanderung entlang der Küste gehört nicht ohne Grund auch zu den Great Walks und war eins meiner Highlights.
Rotorua
Ungewohnt, aber spannend
In Rotorua merkt man sofort, dass man an einem besonderen Ort ist, allein schon durch den Geruch.
Die Region ist stark geothermisch geprägt, mit heißen Quellen, Geysiren und vielen Seen.
Gleichzeitig bekommt man hier auch einen Einblick in die Kultur der Māori, was ich super spannend und nach nach der ganzen beeindruckenden Natur eine schöne Abwechslung war.
Taupo
Natur und Ausgangspunkt
Taupo war für mich vor allem durch seine Lage interessant.
Der See selbst ist riesig und geht auf einen der massivsten Vulkanausbrüche der vergangenen 5000 Jahre zurück. Als ich dort war, habe ich tatsächlich auch mein erstes Erdbeben miterlebt.
Viele starten von hier aus zur Tongariro Crossing Wanderung, die ich auch für mich ein besonderes Highlight war.
Ein weiteres Naturspektakel, das man sich in Taupo anschauen sollte sind die Huka Falls.
Fortbewegung – Mietwagen oder Bus?
Für mich war der Mietwagen auf der Südinsel die beste Entscheidung.
Gerade dort lebt die Reise davon, flexibel zu sein und auch spontan anhalten zu können.
Im Norden bin ich mit Bussen gereist, was gut funktioniert hat, aber deutlich weniger Freiheit bietet.
Wenn du kannst, würde ich zumindest für einen Teil der Reise ein Auto einplanen.
Planung – weniger ist mehr
Neuseeland wirkt auf der Karte oft kleiner, als es sich anfühlt.
Die Strecken dauern länger und es gibt unterwegs ständig Orte, an denen man eigentlich anhalten möchte.
Ich würde deshalb bewusst weniger Stopps einplanen und mir mehr Zeit lassen.
Gerade so entsteht dieses Gefühl, wirklich unterwegs zu sein.
Für wen eignet sich Neuseeland?
Neuseeland passt besonders gut, wenn du Natur liebst und gerne draußen unterwegs bist.
Viele der Highlights sind Wanderungen oder Orte, die man nur erreicht, wenn man sich bewegt.
Es ist weniger ein klassisches „Städte-Reiseziel“, sondern eher eines, bei dem die Landschaft im Mittelpunkt steht.
Genau das macht es für mich aber auch so besonders.
❤️ Fazit
Neuseeland ist für mich vor allem eine Reise, die sich sehr frei angefühlt hat. Die Kombination aus beeindruckender Natur, gut ausgebauten Straßen und der Möglichkeit, spontan zu entscheiden, wo man anhält, macht das Land besonders.
Gleichzeitig sollte man sich bewusst machen, dass man nicht alles sehen kann, da das Land wirklich groß ist und viel zu bieten hat.
Für mich lag der Reiz insbesondere darin, unterwegs zu sein und sich auf das einzulassen, was sich ergibt.
Ich denke bis heute sehr gerne an diese Reise zurück, da Neuseeland auch lange ein Punkt auf meiner Bucketlist war.
Wenn du dir unsicher bist, wie du deine Route sinnvoll aufbauen kannst oder welche Art zu reisen am besten zu dir passt, unterstütze ich dich gerne dabei.
